Schönheit des Alltäglichen.Meine Leidenschaft für Stillleben kommt aus dem Wunsch, das Unsichtbare sichtbar zu machen, das Gewöhnliche außergewöhnlich zu gestalten. Durch die Linse meiner Kamera entsteht eine Welt, in der die Zeit stillzustehen scheint und jedes Detail eine eigene Bedeutung trägt.
Stillleben sind für mich eine Studie der Dinge, die uns täglich umgeben. Es geht weniger um das Objekt selbst als um die Art, wie es in Erscheinung tritt: in einem bestimmten Licht, mit einer bestimmten Materialität, in einem Verhältnis zu anderen Gegenständen. Durch die fotografische Inszenierung wird das Alltägliche lesbar – als stille Erzählung über Form, Vergänglichkeit und Wertigkeit.
Meine Food-Stillleben rücken Lebensmittel aus ihrem alltäglichen Kontext heraus. Im Vordergrund steht nicht die Inszenierung eines Gerichts, sondern die Untersuchung von Form, Textur und Farbe. Ein Ei, ein Glas, eine Gurke oder Pilze – durch die Reduktion auf das Wesentliche erscheinen sie als eigenständige Objekte. Das Bekannte wird fremd, das Alltägliche zum Bildgegenstand. So entsteht eine stille Beobachtung, die den Blick auf Materialität und Struktur schärft.